Pro Audio Lexikon

A
AB Bezeichnet die Anordnung eines Stereomirkrofons. Bei der AB Stereophonie werden die Mikrofone für den linken und rechten Kanal getrennt voneinander aufgestellt; z. B. links und rechts von der Bühne. Durch den großen Abstand treten Phasenverschiebungen der Signale die in beiden Stereokanälen vorkommen auf. AB Aufnahmen liefern in der Regel ein sehr räumliches Klangbild, leider aber unter einer schlechten Monokompatibilät.
siehe auch Laufzeitstereofonie , XY und
Intensitäts Stereofonie
aktiv In der Tontechnik hat 'aktiv', meist die Bedeutung, dass eine bestimmte Schaltung, z. B. ein Filter mit aktiven Komponenten aufgebaut ist. Ein aktives Filter verwendet aktive Bauteile, also Transistoren, Operationsverstärker, oder auch Röhren zur Realisierung der Funktion.
siehe auch passiv
aktive Bauelemente aktive Bauelemente sind Transistoren, Operationsverstärker, Röhren, spezielle integrierte Schaltungen. Im Gegensatz zu passiven Bauelementen benötigen aktive Bauelemente immer eine Stromversorgung und können Spannungen, Ströme und Leistungen verstärkern.
siehe auch aktiv passiv und
passive Bauelemente
Amp Hersteller von Steckverbindungen
Amp Abkürzung für Amplifier
Amplifier englisch für Verstärker, im allgemeinen Gebrauch auch abgekürzt mit Amp
arithmetischer Mittelwert Messerverfahren, siehe AVG
Aussteuerbarkeit der Maximalwert einer Spannung bzw. eines Pegels den ein Gerät ohne Verzerrungen verarbeiten kann. Dies kann Eingangspegel oder Ausgangspegel sind. Meist wird die Aussteuerbarkeit mit einem bestimmten Klirrfaktorwert gekoppelt. Also z. B. Aussteuerbarkeit von + 24 dBu bei 1 % Klirrfaktor. Der Begriff wird zwar meist für Spannungen bzw. Pegel verwendet, gilt aber gleichermaßen auch Ströme und Leistungen.
AVG AVG steht für AVERAGE. Gemeint ist hiermit ein Messverfahren für Wechselspannung und Wechselstrom dass bei einfachen Messgeräten verwendet wird. Hierbei wird nicht der wirkliche Effektivwert gemessen. Die arithmetische Mittelwertmessung ist einfach und billig zu realisieren. Üblicherweise wird diese Messung auf den Effektivwert einer sinusförmigen Wechselgröße geeicht. In Verbindung mit Sinusspannungen bzw. -strömen ergeben sich dann die gleichen Messergebnisse wie bei einer echten Effektivwertmessung. Bei anderen Schwingungsformen weichen die Messergebnisse vom Effektivwert ab.

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