Stereo Eingangsmodul TM403, FrontansichtToolMod Mischpult
das modulare Analogpult

TM403

Stereo Eingangsmodul


Stereo Eingangsmodul, ModulansichtDas Stereo-Eingangsmodul TM403 komplettiert die Palette der Eingangsmodule für das ToolMod Mischpult. Es ist eigentlich ein Eingangs- oder Gruppenmodul, wobei das anliegende Stereo-Line-Signal auch dann noch in die Stereosumme oder in die Gruppen geführt werden kann, wenn der Kanal als Stereo-Subgruppe arbeitet - kein echter Stereo-Inline-Kanal, aber der TM403 kommt dem sehr nahe.

Das Modul ist dann die beste Wahl, wenn viele Stereo-Quellen verarbeitet werden müssen. Stem Mixing beim Mastering und Submaster einer Stereogruppe sind die beiden anderen wichtigen Anwendungen.

TM403 Features

  • Symmetrischer Stereo-Line-Eingang mit eigenem Input Gain Regler
  • Eingang umschaltbar auf Gruppe, mit separatem
    Group Trim
  • Eingangswahl für 'nur Links', 'nur Rechts', Seitentausch und Phasentausch rechts
  • 6 Mono Aux-Wege und ein Stereo Cue-Weg
  • Symmetrischer, gepufferter und geschalteter Stereo Einschleifpunkt hinter Input Gain
  • Stereo Gruppenverstärker integriert, der auf ein Pärchen der 16 Gruppen aufgeschaltet werden kann.
  • Alternativ zur Verwendung des internen Gruppenverstärkers kann man auch andere Gruppen auflegen, dadurch werden Parallelkompression und ähnliche Effekte sehr einfach möglich.

Die Ausgangssektion des Stereo Eingangsmodules ermöglicht die Anwahl der 16 Gruppen und der Stereosumme. Das Gruppen-Routing kann vom Hauptregler via Balanceregler oder über einen getrennten REC Regler angesteuert werden. Dieser Regler lässt sich auch direkt auf den Stereo-Line-Eingang schalten, sodass das Line Signal sowohl in die Gruppen, wie auch in die Stereosumme gemischt werden kann, während der Hauptkanal als Subgruppe arbeitet. Die Gruppen 1 bis 6 lassen sich auf direkt vom Hauptregler aus anwählen; dadurch ist eine Tiefenstaffelung von Gruppen in mehreren Ebenen in jeder Betriebsart flexibel möglich. Ferner kann das Gruppenrouting, wenn die Doppelausnutzung nicht benötigt wird zur Bildung weiterer Auxwege in mono oder stereo verwendet werden.

Eingangsbereich
Default ist der electronisch symmetrierte Stereo-Line-Eingang angewählt, der, wie alle Geräte des ToolMod Systems, Pegel von + 30 dBu verarbeiten kann.

Der GRP Schalter wählt den Ausgang des internen Stereo-Gruppenverstärkers oder ein Pärchen in anderen Modulen gebildeter Gruppen über die Rückführungen auf den Bus-Platinen. Diese Anwahl erfolgt durch Jumper auf dem Modul. Der Stereo-Eingangskanal arbeitet dann als Stereo-Subgruppe; jedoch ist das Stereo-Line-Eingangssignal nach wie vor an der Routing-Matrix verfügbar.

Zwei unabhängige Gain Regler für den Line-Eingang und die Gruppe mit Regelbereichen von +/- 20 dB und kalibrierten, gerasterten 0 dB Positionen sind vorhanden.

Die Schalter L und R wählen nur den linken bzw. den rechten Eingangskanal an und führen ihn paralell auf beide Stereowege. Drückt man beide Schalter gleichzeitig, werden die Kanäle im Eingang vertauscht. Die Ø-Taste dreht die Phase im rechten Kanal. Die Schalter wirken auf den gewählten Eingang.

Insert
Der Stereo-Einschleifpunkt des Stereo-Eingangsmoduls ist hinter den Eingangsverstärkern angeordnet. Er ist elektronisch symmetriert und gepuffert. Die Insert Ausgänge liegen immer an den Anschlüssen an, während die Eingänge erst bei gedrückter INS Taste freigeschaltet werden. Der gesamte Insert-Bereich kann Pegel von + 30 dBu verarbeiten.

Sendewege Aux und Cue
Das Stereomodul hat 6 Mono-Auxwege und einen Stereo-Cue-Weg. Die 6 Auxwege werden über interne Matrixstufen in mono angesteuert und liegen normalerweise hinter dem Hauptregler. Die PRE Tasten legen die zugehörigen Aux-Sends vor den Hauptregler. Die Auxwege 1 bis 4 können durch einzelne REC Tasten alternativ dem REC Regler, der eine ähnliche Funktion wie der zweite Regler in einem konventionellen Inline-Kanal hat, zugeordnet werden. Auch wenn REC gewählt ist, bestimmen die PRE Tasten, ob das Signal vor oder hinter dem jeweiligen Regler abgegriffen wird. Dadurch können diese Aux-Sends alternativ für den Line-Eingang verwendet werden, wenn das Modul als Stereo-Subgruppe arbeitet und der REC Regler auf den Line-Eingang geschaltet ist. Durch Jumper lässt sich bestimmen, ob die Auxwege auch vor Regler von Solo abgeschaltet werden oder nicht.

Der Stereo-Cue Sendeweg ist mit einem Pegelregler und einem als Stereo-Balanceregler mit 0 dB Mittendämpfung ausgeführten Pan-Pot bestückt. Cue liegt normalerweise vor dem Hauptregler und wird durch Solo nicht stumm geschaltet. Da der Cue-Weg für Recording meist für den Haupt-Playback-Mix verwendet wird, ist diese Konfiguration sinnvoll, da dann die Einspielmischung nicht von Cut's oder Solo's für das Monitoring im Regieraum betroffen wird. Für diese Anwendung ist der separate CUT Schalter für den Cue-Send ebenfalls nützlich. Die Tasten POST und REC ermöglichen es, den Cue Send hinter den Hauptregler sowie vor und hinter den REC Regler zu legen. Der Cue-Weg wird immer in Stereo angesteuert. Die Taste TO 9-16 teilt das Gruppenrouting in zwei unabhängige 8ter-Blocks auf. Während die Gruppen 1 bis 8 nicht tangiert werden, liegen die Gruppen 9 bis 16 nun auf dem Ausgang des CUE-PAN auf, sodass hier weitere Sendewege gebildet werden können. Der Cue-Cut Schalter beeinflusst hier nur den Weg in Cue Summenschienen. Wird er gedrückt, wird nur das Routing angesteuert.

Wird der Kanal nicht im Parallelbetrieb mit Line-Eingang und Gruppensignal gleichzeitig benutzt, so ergibt sich eine optimale Ausnutzung des Routings. Die Gruppen 1 bis 6 können direkt vom Hauptregler/Pan-Pot angesteuert werden und dienen als Stereo-Subgruppen. Über den Cue Send lassen sich mit den Gruppen 9 bis 16 weitere Aux-Wege bilden. Das Gruppenpärchen 7 und 8 kann über den REC Regler und das Routing Pan ebenfalls als weiterer Sendeweg benutzt werden.

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Stereo Eingangsmodul TM403 Stereo Reglermodul TM452

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